CSU-Chef Markus Söder steht einem möglichen Social-Media-Verbot für Jugendliche weiterhin äußerst kritisch gegenüber. Er sei offen, über mögliche Maßnahmen für den Jugendschutz zu diskutieren, sagte Söder im Sender ntv. Zugleich betonte er: «Ich höre und lese in Australien, dass dieses große Social-Media-Verbot zu was führt? Zu gar nichts, weil alles umgangen werden kann.» Bereits jetzt gebe es Altersbegrenzungen auf Social Media. «Warum klappt es nicht? Weil die Eltern nicht dafür sorgen.»
Zugleich setzte Bayerns Ministerpräsident zu einem Vergleich an: «Und eins muss man auch sehen: Alle wollen, dass man jünger wählt, dass man die Strafmündigkeit heruntersetzt», sagte er und fügte hinzu: aber «Social Media hoch». Er fügte an: «Ich bin da zurückhaltend.»