Die EU-Kommission hat keine Wettbewerbsbedenken gegen den Einstieg der Bundesregierung beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS. Die Behörde, die solche großen Transaktionen in der EU stets prüft, hat den Plänen ohne Auflagen zugestimmt.
KNDS ist Hersteller von Waffensystemen wie dem Kampfpanzer Leopard 2 und der Panzerhaubitze 2000. Das Unternehmen, dessen Wert Medienberichten zufolge auf 20 Milliarden Euro geschätzt wird, will nach früheren Angaben demnächst an die Börse gehen. Aktuell befindet sich KNDS im Besitz der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei Wegmann und der französischen Regierung. Hauptsitz ist Amsterdam, die deutsche Zentrale ist in München.