Hasel- und Erlenpollen machen den Allergikerinnen und Allergikern in Bayern bereits zu schaffen. Der Grund dafür seien recht milde Temperaturen im Februar, teilte das Gesundheitsministerium in München mit. Rund 1,4 Millionen Menschen im Freistaat leiden demnach unter Heuschnupfen, also reagieren auf bestimmte Pollen etwa mit juckenden Augen, triefender Nase oder Niesen.
Betroffene finden aktuelle Messwerte zum Pollenflug in Bayern beim elektronischen Polleninformationsnetzwerk (ePIN), das alle drei Stunden neue Daten zur Verfügung stellt. An acht Standorten wird die Pollenkonzentration allergieauslösender Pflanzen automatisch erfasst. Dafür saugt das Gerät Luft an und trägt die Pollen auf einen Probenträger. Eine hochauflösende Kamera macht zahlreiche Bilder, die eine spezielle Bilderkennungssoftware analysiert.