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Söder will in Bayern auf Kooperation statt Konfrontation setzen

Söder will in Bayern auf Kooperation statt Konfrontation setzen
Söders neue Strategie: mehr Zusammenarbeit, weniger Streit. / Foto: Peter Kneffel/dpa
Von: DieBayern.de News
Schon seit einer Weile zeigt sich Bayerns Ministerpräsident zurückhaltender als früher. Er verspricht nun ausdrücklich einen Kurswechsel: weniger Krawall, mehr Kooperation.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will zukünftig mehr auf Kooperation statt Konfrontation setzen - und auch seinen eigenen politischen Stil ändern. «Der Kompromiss ist das Wesen der Demokratie», sagte Söder bei seiner Regierungserklärung im Landtag. Wer Kompromisse ständig schlechtrede, sei kein guter Demokrat. Die Lage des Landes sei ernst und erfordere einen angemessenen Stil.

Söder will zuhören

An die Opposition gewandt sagte Söder, zuhören sei wichtiger als einander nur zu beschimpfen. Daher nehme er verstärkt an Plenardebatten teil. Und er räumte ein: «Auch ich habe in der Vergangenheit auch hier gegenüber anderen deutliche Worte gewählt.» Aber er wolle künftig noch stärker darauf achten, dass Ton und Stil der Lage der Demokratie angemessen seien.

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Söder will «Hüter und Schützer» sein

Söder sagte außerdem, wie er seine eigene Aufgabe versteht: «Als Ministerpräsident und Vorsitzender der mit Abstand stärksten demokratischen Kraft in Bayern sehe ich mich nicht nur als obersten Manager und Kümmerer des Freistaats, sondern auch als Hüter und Schützer der Bayerischen Verfassung und einer liberalen Demokratie.»

Die AfD rief er auf, sich von radikalen Inhalten und Personen zu trennen und forderte: «Befreien Sie sich von der Abhängigkeit Moskaus.»

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