Die Regierung von Oberfranken hat den im März vorgelegten Haushalt der Stadt Hof für das laufende Jahr 2026 abgelehnt. Das hat die Stadt mitgeteilt. Die im Haushalt vorgesehene Aufnahme weiterer Kredite in Höhe von 17,6 Millionen Euro übersteige die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Kommune. Hof ist mit rund 46.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Oberfrankens hinter Bamberg und Bayreuth.
Die Regierung als Genehmigungsbehörde habe nicht erkennen können, dass die Stadt Hof die laufenden Kosten selbstständig decken kann. Die Stadt erwirtschafte im Verwaltungshaushalt nicht ausreichend Mittel, um eine Zuführung an den Vermögenshaushalt - dort werden etwa die Investitionen wie Bauvorhaben geplant - zu leisten.