Der Freistaat Bayern fördert künftig Projekte von Städten und Gemeinden zur Absenkung der Auswirkungen von Hitzeperioden. Noch im Sommer soll die dahinter stehende Neuauflage der «Förderrichtlinie Kommunaler Klimaschutz» in Kraft treten, wie das Umweltministerium mitteilte.
Ziel: Menschen auch an heißen Tagen schützen
«Es werden künftig Projekte gefördert, die einen Beitrag zur Reduktion der Auswirkungen von Hitzeperioden leisten. Hitze ist ein echtes Gesundheitsrisiko für Millionen Menschen», sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler). «Wir wollen unsere Städte und Gemeinden so gestalten, dass sie die Menschen auch an heißen Tagen schützen».
Die «KommKlimaFöR» wurde im Jahr 2019 aufgelegt, um die Kommunen bei Klimaschutzmaßnahmen und Klimaanpassung vor Ort zu unterstützen. Seit Beginn der Förderrichtlinie sind den Angaben zufolge bisher mehr als 45 Millionen Euro Fördermittel für rund 460 kommunale Klimaschutzprojekte bewilligt worden. Diese Projekte führten pro Jahr zu Einsparungen von rund 11.000 Tonnen CO2.