Nach dem Urteil wegen Urkundenfälschung hat die Verteidigung der Bürgermeisterin von Niederstetten, Heike Naber, Revision eingelegt. Das teilte ein Sprecher des Landgerichts Ellwangen mit. Die Strafkammer hatte die 55-Jährige am vergangenen Freitag zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen à 100 Euro verurteilt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die parteilose Kommunalpolitikerin im Jahr 2019 vorsätzlich einen Gemeinderatsbeschluss geändert hatte, um ihre Befugnisse bei einem Grundstückskauf auszuweiten.