Ein künftiger AfD-Stadtrat von Würzburg soll mehrmals eine Parole der verbotenen Partei der Nationalsozialisten (NSDAP) gerufen haben und dafür nun eine Geldstrafe berappen. Gegen einen entsprechenden Strafbefehl über 60 Tagessätze wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen wehrte sich der 56-Jährige nach Angaben des Amtsgerichts Würzburg - und so kam es nach dem Einspruch zum Prozess. Doch der Angeklagte tauchte bei der Verhandlung unentschuldigt nicht auf. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.
Weil sich der Mann am Dienstag auch nicht durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Verteidiger vertreten ließ, verwarf das Amtsgericht nach eigenen Angaben den Einspruch.