Das Münchner Urteil gegen einen ehemaligen Dokumentarfilmer wegen des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung eines Kindes in Brasilien ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision des Angeklagten im Wesentlichen als unbegründet, wie das höchste deutsche Strafgericht mitteilte. (Az. 1 StR 169/26)
Das Landgericht München I hatte den damals 78-jährigen Mann im November 2025 zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt. Dem Gericht zufolge hatte der zur Tatzeit in Brasilien lebende Angeklagte ab Ende 2019 die zunächst elfjährige Nichte seiner damaligen Partnerin in mindestens 22 Fällen massiv sexuell missbraucht und seine Taten jeweils auf Video aufgezeichnet.