Bei medizinischen Behandlungen kommt es gelegentlich zu Fehlern - manche mit erheblichen Folgen. Der Medizinische Dienst Bayern hat im vergangenen Jahr 1.780 Vorwürfe zu Behandlungsfehlern gutachterlich geprüft. In 608 Fällen bestätigte sich ein Fehler, in 451 Fällen war der Behandlungsfehler ursächlich für einen gesundheitlichen Schaden. Das geht aus der Jahresstatistik 2025 des Medizinischen Dienstes Bayern hervor.
Fast die Hälfte mit dauerhaften Folgen
Bei fast der Hälfte der 451 Fälle hatten Patientinnen und Patienten dauerhafte Folgen zu tragen. Es gab 33 Todesfälle. Der prozentuale Anteil der Behandlungsfehler, die einen Schaden verursachten, blieb dabei den Angaben zufolge in den vergangenen Jahren auf einem etwa gleichbleibenden Niveau.