Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach warnt anlässlich des Welt-Moskito-Tages vor der Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke. «Wir dürfen Veränderungen nicht erst dann ernst nehmen, wenn sie zum Problem geworden sind. Unser Ziel ist, Risiken früh zu erkennen und ihnen mit kluger Vorsorge zu begegnen», betonte die CSU-Politikerin.
Jeder Bürger könne seinen Beitrag leisten - etwa indem er stehende Wasseransammlung vermeide, beispielsweise in Blumenuntersetzern oder Gießkannen. Dorthin legten Stechmücken besonders gerne ihre Eier ab. Regentonnen sollten mit feinmaschigen Gittern mückensicher gemacht, Vogeltränken einmal wöchentlich geleert und ausgewischt werden. «Prävention beginnt oft mit kleinen Schritten, die einen großen Unterschied machen», sagte die Ministerin.