Die Zahl der Herzinfarkte in Bayern ist der AOK zufolge in den zurückliegenden Jahren gesunken. Die Stadt Rosenheim wurde zuletzt sogar bundesweiter Spitzenreiter, wie die Krankenkasse unter Berufung auf die jüngsten Daten aus dem Jahr 2024 mitteilte. Bei anderen Krankheitsbildern sieht die Lage allerdings weniger positiv aus.
Laut AOK sank die Zahl der Herzinfarkte in Bayern zwischen 2017 und 2024 von 30.400 auf 26.700. Somit habe sich die Zahl der Herzinfarktfälle in diesem Zeitraum um etwa 3.700 reduziert.
Bezogen auf je 100.000 Menschen ab dem 30. Lebensjahr sank die Rate dabei von 340 auf 290 Fälle. Damit liegt Bayern bundesweit gemeinsam mit Sachsen und Berlin auf dem zweiten Rang. Spitzenreiter ist Hamburg mit einer Rate von 270 Fällen je 100.000 über 30-Jährigen, Schlusslicht Thüringen mit 370. Rosenheim hat übrigens eine Rate von 180, wie aus dem auch online einsehbaren Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der Kasse hervorgeht.