Die Gewerkschaft Verdi will mehr Geld für die Beschäftigten im bayerischen Nahverkehr. Mit der Übergabe ihrer Forderungen für die Tarifrunde 2026 an die Arbeitgeber in München hat das Ringen um einen Abschluss begonnen. Aktuell drohen noch keine Warnstreiks. Die erste Verhandlungsrunde steht laut Verdi am 19. Januar an. Vorher sei mit keinen Arbeitsniederlegungen in Bayern zu rechen.
Die Forderungsliste ist lang. Unter anderem enthält sie eine Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro pro Monat sowie den Wechsel von einer 38,5-Stunden-Woche auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Weitere Aspekte sind ein um 5 Prozentpunkte höherer Sonntagszuschlag von 30 Prozent, eine tarifliche Regelung für eine Mindestruhezeit von 11 Stunden, sowie für die Arbeitnehmer günstigere Regelungen dazu, was vor Fahrtbeginn und nach Fahrtende als Arbeitszeit angerechnet wird. Als Laufzeit strebt Verdi 12 Monate an.