Fahrgäste von Bussen sowie Straßen- und U-Bahnen in Bayern müssen in den kommenden Wochen mit Problemen durch Warnstreiks rechnen. Die Gewerkschaft Verdi teilte nach einer ersten Verhandlungsrunde mit, man sehe im Streit um mehr Geld für die Mitarbeiter in bayerischen Nahverkehrsunternehmen «keine andere Möglichkeit, die Arbeitgeber in Bewegung zu bringen». Bis zur nächsten Runde am 13. Februar drohten deshalb «massive Warnstreiks» im Freistaat.
Wann genau die Warnstreiks beginnen könnten, blieb zunächst unklar. «Wir werden das Ergebnis mit den Menschen in den Betrieben rückkoppeln und uns beraten», sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter, Sinan Öztürk. «Sobald wir einen Termin haben, geben wir ihn bekannt.»