Die Freien Wähler in Bayern wollen die von Union und SPD geplante Lockerung der Schuldenbremse im Bundesrat bislang noch nicht mittragen. «So, wie derzeit dieses Papier der schwarz-roten künftigen Koalition vorliegt, können wir nicht zustimmen, weil wir damit mehr Gefahr als Chance für die Stabilität unseres Landes sehen», sagte Parteichef Hubert Aiwanger nach einer Sondersitzung der FW-Landtagsfraktion in München.
Auf Nachfrage erklärte Aiwanger aber, dass das letzte Wort noch nicht gefallen sei, da in Berlin noch an dem Entwurf von Union und SPD gearbeitet werde. «Wir werden uns in den nächsten Tagen mit der CSU zusammensetzen», sagte er. Aus der CSU war bisher nichts Konkretes zur Skepsis der Freien Wähler zu hören, Parteichef und Ministerpräsident Markus Söder hatte nur erklärt, an Bayern werde die Abstimmung im Bundesrat nicht scheitern.