Die invasive Quagga-Muschel hat sich in einem weiteren großen Gewässer in Südbayern angesiedelt. Nach dem Chiemsee und dem Bodensee ist nun auch der Starnberger See betroffen. «Noch ist davon auszugehen, dass sich die Verbreitung im Starnberger See im Anfangsstadium befindet. Breitet sie sich weiter aus, kann sie zu nicht unerheblichen Problemen führen», berichtete das Landratsamt Starnberg.
Nach Angaben der Behörde könne die Muschel Schiffsrümpfe und Bojen überwuchern, Wasser- und Abwasserleitungen verstopfen, Fischernetze zerstören oder die Motorkühlung von Booten lahmlegen. Badegäste könnten sich an der scharfkantigen Muschel verletzen. Die Kreisbehörde will nun mit Experten über Maßnahmen beraten.