Zum Löschen eines Waldbrandes werden enorme Wassermengen benötigt. In Rodenbach in Südosthessen, wo 55 Hektar Wald brannten, rief der Wasserversorger im Main-Kinzig-Kreis die Bevölkerung zum Wassersparen auf. Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, hieß es in einer Warnmeldung des Landkreises.
Auch wenn die Warnung schon am nächsten Tag wieder aufgehoben wurde, stellt sich die Frage: Wo kommt das Wasser zum Löschen eigentlich her – und wie kommt es in den Wald? Fabien Kriegel, Sprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, die die Kollegen in Hessen unterstützt, weiß die Antwort.
Überwiegend stamme das Wasser aus dem Leitungsnetz, sagt Kriegel. Alternativ könne die Feuerwehr Wasser aus Flüssen oder Seen entnehmen. Zum Einsatzort im Wald gelangt das Wasser dann entweder auf dem Boden oder aus der Luft.