Mit Alosa und Zierli sind zwei weitere Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert worden. «140 Jahre, nachdem der Mensch sie ausgerottet hatte, fliegen die gefährdeten Giganten nun wieder durch die Lüfte der deutschen Alpen», freuten sich der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und der Nationalpark Berchtesgaden, nachdem die Tiere zu ihrer Auswilderungsnische im Klausbachtal gebracht worden waren.
«Mit nun zwölf erfolgreich ausgewilderten Bartgeiern sind wir auf einem guten Weg, diesen wichtigen Aasfresser endgültig in unsere heimische Gebirgswelt zurückzubringen», betonte Nationalparkleiter Roland Baier. «Schon jetzt kehrt ein Großteil der Vögel bei den weiten Wanderungen durch den Alpenraum immer wieder in den Nationalpark zurück.»