Dieser Monat ist für den TSV 1860 München einfach zum Vergessen. Punktlos beendeten die «Löwen» den März, das 0:1 bei Schlusslicht SC Freiburg II war die vierte Niederlage in Folge. «Ich glaube, wir müssen uns einfach um 180 Grad drehen. Wir müssen wieder das spielen, was wir gespielt haben, als wir die Serie hatten», sagte Mittelfeldspieler Julian Guttau. «Einfach genau das wieder auf den Platz kriegen - mit Kampf. Und dann das Fußballerische. Dann kommen auch wieder Siege. So reicht’s einfach in der Liga nicht.»
Das einzige Tor am Samstagnachmittag kassierte die Mannschaft von Coach Argirios Giannikis in der 71. Minute durch den Freiburger Youngster Luca Marino. «Es ist ärgerlich, wenn du so einen Sonntagsschuss als Gegentor bekommst, wo alles schiefläuft», sagte Kapitän und Abwehrchef Jesper Verlaat. Er war nach einem Muskelfaserriss zurück ins Team gekehrt. Doch just der Niederländer köpfte in der Schlussphase eine Flanke vor die Füße von Marino, der den Ball mit einem strammen Schuss im Tor unterbrachte.