Vincent Kompany hatte überhaupt keine Lust auf Bedenken. Max Eberl auch nicht. Und Joshua Kimmich ebenso. Neben dem Trainer, dem Sportvorstand und dem Mittelfeldchef des FC Bayern hakten auch die Fans das am Ende glückliche 3:3 (1:2) des deutschen Meisters gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim umgehend ab. Lieber schworen sie das Team vor der Kurve lautstark auf den Champions-League-Kracher gegen Paris Saint-Germain ein.
«Sie sind bereit! Die Fans haben uns auch gesagt, dass es ein brutaler April war. Und jetzt schauen wir mal, was der Mai bringt», berichtete Kimmich mit leuchtenden Augen. Und Kompany frohlockte nach der von Stürmerstar Michael Olise in der zehnten Minute der Nachspielzeit abgewendeten Generalproben-Panne in der Bundesliga: «Es gibt keinen schöneren Moment als Mittwoch.»
Die wilde Woche mit insgesamt elf Gegentoren beim 4:3-Comebacksieg in Mainz, dem irren 4:5-Spektakel im Halbfinal-Hinspiel beim Titelverteidiger Paris Saint-Germain und dem abschließenden 3:3 gegen Heidenheim löst beim Münchner Starensemble weder Abwehr-Alarm noch Selbstzweifel aus.