In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz bleibt der Standort des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof erhalten. Nachdem bei den Verhandlungen die Mietbelastung deutlich verringert werden konnte, werden die Geschäfte nun vorerst bis zum Jahr 2028 weiterlaufen, teilten Filialgeschäftsleiter Torsten Außem und Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) am Freitag mit. Alle rund 150 Mitarbeitenden am Standort würden bleiben und bereits ausgesprochene Kündigungen zurückgenommen.
Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) reagierte erleichtert auf den Erhalt des Mainzer Standorts, nahm die Verantwortlichen aber auch in die Pflicht. «Die Beschäftigten am Galeria-Standort in Mainz können aufatmen.» Mit dem Zukunftskonzept, das die Stadt Mainz, die Galeria-Geschäftsführung und der Betriebsrat für den Standort auf den Tisch gelegt haben, erhielten die Mitarbeitenden eine Beschäftigungsperspektive.
Für eine gute Zukunft für Galeria komme es jetzt darauf an, in kluge Konzepte, aber auch in Köpfe und Kompetenzen zu investieren, mahnte Schweitzer. «Im Rahmen der Qualifizierungsinitiativen des Landes habe ich der Galeria-Geschäftsführung daher meine Unterstützung für die rheinland-pfälzischen Standorte zugesagt.»