Nach einem Cyberangriff auf die IT-Systeme von sieben weiterführenden Schulen im Landkreis Kitzingen steht fest, dass die Täter Daten einer Schule gestohlen haben. Es handele sich um persönliche Daten, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes, nannte aber keine Details. «Sobald die Analysen der abgeflossenen Daten abgeschlossen sind, werden die Betroffenen informiert», hieß es in einer Mitteilung. «Eine Veröffentlichung der Daten konnte nach wie vor nicht festgestellt werden.»
Die Täter haben den Angaben zufolge die IT-Systeme der anderen Schulen teilweise durch eine Erpressungssoftware («Ransomware») verschlüsselt. Ob bereits Lösegeld (englisch: ransom) gefordert wurde, wollte das Landratsamt erneut nicht mitteilen, auch unter Verweis auf die polizeilichen Ermittlungen.