CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann rechnet auch im kommenden Jahr mit «harten Debatten» in der schwarz-roten Koalition. Das sei angesichts der bevorstehenden schwierigen Aufgaben in Kombination mit der knappen Mehrheit von nur zwölf Stimmen im Bundestag absehbar, sagte der Vorsitzende CSU-Abgeordneten im Bundestag der Deutschen Presse-Agentur. «Aber solange die Ergebnisse stimmen, ist das kein Schaden für die Koalition und auch kein Schaden für das Land.»
Er könne sich an keine Koalition erinnern, die nicht gestritten habe, betonte Hoffmann. «Also ich verstehe natürlich Menschen, die sich am liebsten eine Regierung wünschen würden, die geräuschlos arbeitet, wo es überhaupt keinen Dissens gibt. Aber das ist eigentlich bei einer Koalition schlichtweg nicht denkbar.»