Die Senioren von CDU und CSU fordern mehr Schutz von Menschen, die der gesellschaftliche Wandel im Zuge der Digitalisierung überfordert. «Die Solidarität erfordert, dass wir diejenigen schützen, die analog leben und nicht am digitalen Leben teilnehmen können oder wollen», sagte der Landesvorsitzende der Senioren-Union der CSU, Franz Meyer. «Wir sagen Ja zu Digitalisierung und KI, Nein zu jeder Form der Altersdiskriminierung.» Zu jeder digitalen Dienstleistung müsse es eine gleichwertige analoge Alternative geben, auch das Bargeld müsse weiterhin als Zahlungsmittel erhalten bleiben.
Ruf nach mehr Unterstützung für ältere Menschen
Insbesondere ältere Menschen bräuchten zudem gezielte Unterstützung und leicht zugängliche digitale Angebote, «damit sie digitale Anwendungen sicher und selbstbewusst nutzen können», sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe. Für die Senioren-Union gehe es darum, Ausgrenzung durch digitale Lösungen deutlich anzusprechen. «Wir wollen die Fälle, bei denen man nicht mehr mit Bargeld bezahlen kann, aufgreifen. Andererseits werden wir auch die digitalen Lösungen fördern, mit denen älteren Menschen, etwa in der Pflege, geholfen werden kann», sagte Meyer.
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