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Senioren von CDU und CSU in München fordern Schutz für Analoglebende und Erhalt von Bargeld

Die Digitalisierung wirkt für viele ältere Menschen bedrohlich - deshalb wünschen sie sich, dass Dienstleistungen immer auch analog verfügbar bleiben. (Symbolbild) / Foto: Jörg Carstensen/dpa
Die Digitalisierung wirkt für viele ältere Menschen bedrohlich - deshalb wünschen sie sich, dass Dienstleistungen immer auch analog verfügbar bleiben. (Symbolbild) / Foto: Jörg Carstensen/dpa

Senioren-Union fordert analoge Alternativen zu digitalen Diensten, Erhalt von Bargeld und mehr Unterstützung für ältere Menschen.

Die Senioren von CDU und CSU fordern mehr Schutz von Menschen, die der gesellschaftliche Wandel im Zuge der Digitalisierung überfordert. «Die Solidarität erfordert, dass wir diejenigen schützen, die analog leben und nicht am digitalen Leben teilnehmen können oder wollen», sagte der Landesvorsitzende der Senioren-Union der CSU, Franz Meyer. «Wir sagen Ja zu Digitalisierung und KI, Nein zu jeder Form der Altersdiskriminierung.» Zu jeder digitalen Dienstleistung müsse es eine gleichwertige analoge Alternative geben, auch das Bargeld müsse weiterhin als Zahlungsmittel erhalten bleiben.

Große Gruppe älterer Menschen will in der analogen Welt weiterleben

Für die Senioren-Union sei die Digitalisierung ein fortgeschrittener Prozess der Umstellung der Gesellschaft, der durch Lösungen mit künstlicher Intelligenz noch weiter vorangetrieben werde, hieß es weiter. Mit ihrer Münchner Erklärung wollten die Senioren von CDU und CSU daher deutlich machen, «dass es bei den älteren Menschen eine große Gruppe gibt, die in der analogen Welt weiterleben will. Wenn wesentliche Dienstleistungen nur digital angeboten werden, wird aus der Sicht der Senioren-Union ein Teil der Bevölkerung von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen.» 

Ruf nach mehr Unterstützung für ältere Menschen

Insbesondere ältere Menschen bräuchten zudem gezielte Unterstützung und leicht zugängliche digitale Angebote, «damit sie digitale Anwendungen sicher und selbstbewusst nutzen können», sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe. Für die Senioren-Union gehe es darum, Ausgrenzung durch digitale Lösungen deutlich anzusprechen. «Wir wollen die Fälle, bei denen man nicht mehr mit Bargeld bezahlen kann, aufgreifen. Andererseits werden wir auch die digitalen Lösungen fördern, mit denen älteren Menschen, etwa in der Pflege, geholfen werden kann», sagte Meyer.

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