Vor rund einem Jahr hat die Unesco Schloss Neuschwanstein, Schloss Linderhof, das neue Schloss Herrenchiemsee sowie das Königshaus am Schachen zum Weltkulturerbe ernannt. Zugleich stellte die UN-Kulturorganisation einige Forderungen auf, um die Auswirkungen des kritisch betrachteten Massentourismus abzumildern.
Wie das für die Schlösserverwaltung zuständige bayerische Finanzministerium nun mitteilt, sind diese Forderungen mittlerweile erfüllt. Das wesentliche Element, die empfohlenen Lenkungsgruppen vor Ort, hätten «ihre Arbeit bereits aufgenommen». Vertreter der Kommunen, Touristiker und die Experten der Schlösserverwaltung würden regelmäßig zu den Themen touristische Entwicklung sowie Schutz der Kulturdenkmäler zusammenarbeiten und von einem Gutachter der Unesco-Beraterorganisation Icomos begleitet.