Das aufwendige Sicherheitskonzept mit verrückbaren Pollern vom Augsburger Weihnachtsmarkt sorgt inzwischen mit etlichen KI-generierten Videos für Lacher im Internet. So gibt es in den sozialen Netzwerken eine Reihe von Fake-Werbevideos für angebliches Lego- oder Playmobil-Spielzeug, mit dem man die Poller-Verschieberei nachspielen könne.
Auch darüber hinaus sind die Poller mittlerweile bundesweit ein Thema. Viele Besucher des Augsburger Christkindlesmarkts posten lieber kurze Videos von den Arbeitern, die die Poller verrücken - statt Glühwein-Buden oder ähnliche weihnachtliche Motive.
Der Hintergrund: Die Stadt Augsburg beschäftigt bis Heiligabend etliche Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, um die Zufahrt zum Rathausplatz mit den schweren Pollern zu sichern. Damit soll verhindert werden, dass ein Attentäter mit einem Fahrzeug in den Sicherheitsbereich kommen und so Menschen verletzen oder töten kann.
Da neben dem Christkindlesmarkt auch Straßenbahnen fahren und die Poller die Gleise blockieren, müssen diese von den Mitarbeitern für jede Tram mittels eines Hubwagens zur Seite gehievt werden. Zu den Hauptverkehrszeiten muss daher durchschnittlich etwa jede Minute einer der Poller bewegt werden.