CSU-Chef Markus Söder stößt mit seinem neuen Vorstoß für eine Zusammenlegung von Bundesländern auf Zustimmung und Ablehnung gleichermaßen - beim eigenen Koalitionspartner und in anderen Ländern. Freie-Wähler-Fraktionschef Florian Streibl äußert sich kritisch, ebenso wie Unions-Politiker aus Sachsen-Anhalt. Der sächsische CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Hartmann hält die Idee indes für nachvollziehbar.
Bayerns Ministerpräsident hatte am Vortag auf der CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz argumentiert, es könne nicht sein, dass einige Länder kaum noch lebensfähig seien und von Bayern und anderen bezahlt werden müssten. Es brauche also «weniger Bundesländer, ganz einfach».