Die Spionage-Vorwürfe gegen einen bisherigen Mitarbeiter des AfD-Europapolitikers Maximilian Krah belegen nach Ansicht von CSU-Generalsekretär Martin Huber die Gefahr der Partei für die Demokratie in Deutschland. «Die immer neuen Entwicklungen sind schockierend, aber gleichzeitig auch nicht überraschend. Die AfD-Leute bekommen offensichtlich Cash aus China und Rubel aus Russland», sagte Huber am Mittwoch vor Journalisten in München. Wer die AfD wähle, bekomme «Putins-Vasallen und China-Spione. Die AfD vertritt nicht die Interessen Deutschlands, sondern die Interessen Russlands und China.»
Huber äußerte sich vor dem Hintergrund der Verhaftung eines Mitarbeiters von Krah wegen des Verdachts der Spionage für China. Die Affäre belastet die Partei keine sieben Wochen vor der Europawahl am 9. Juni noch viel stärker als die schon vorangegangenen Berichte über mögliche Verbindungen Krahs und seines Parteikollegen Petr Bystron, der Nummer zwei der AfD auf der Europawahlliste, zu prorussischen Netzwerken.