Gute Nachrichten für Bayerns Bezirke, Städte und Gemeinden: Der kommunale Finanzausgleich klettert im kommenden Jahr mit fast 13 Milliarden Euro auf einen neuen Rekordwert. Damit reagierte der Freistaat auf die immer dramatischeren kommunalen Geldsorgen. Konkret vereinbarten die kommunalen Spitzenverbände mit der Staatsregierung eine Erhöhung um 846 Millionen Euro auf dann 12,83 Milliarden Euro. Gleichzeitig stellt der Freistaat 2026 aus dem Sondervermögen des Bundes für Investitionen 3,9 Milliarden Euro für Bayerns Kommunen bereit.
«Das Ergebnis ist ein enormer Kraftakt», sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) nach der Schlussberatung in München. Die Einigung sei eine große Herausforderung für den Staatshaushalt, «das kann ich nicht verschweigen». Zugleich sei es aber auch ein Signal des Zusammenhalts. «Wir gewährleisten Stabilität, Handlungsfähigkeit und Investitionskraft unserer Kommunen.»