Die SPD in Bayern fordert deutliche Nachbesserungen von der schwarz-roten Koalition beim Kompromiss zur Reform des Heizungsgesetzes. «Wir wollen die verpflichtende Energieberatung beim Heizungstausch beibehalten und eine Bezuschussung prüfen. Verbraucher brauchen Klarheit, bevor sie eine neue Heizung einbauen. Nur so wird deutlich, dass eine vermeintlich günstige Öl- oder Gasheizung bei steigenden Preisen schnell zur Kostenfalle werden kann», sagte Landeschef Sebastian Roloff der Deutschen Presse-Agentur in München.
Besserer Schutz von Mietern gefordert
«Gerade in Bayern sind die Mieten vor allem in den Ballungsräumen extrem hoch. Steigende Nebenkosten werden so schnell zum echten Problem für die Menschen, die unser Land am Laufen halten», betonte Bayerns Co-SPD-Chefin Ronja Endres. Mieterinnen und Mieter könnten eben nicht selbst entscheiden, welche Heizung eingebaut sei. «Es darf nicht sein, dass sie auf den steigenden Kosten für eine unrentable Gas- oder Ölheizung sitzen bleiben.» Vermieter, die in den nächsten Jahren noch eine Gas- oder Ölheizung einbauen, sollten daher nur einen geringeren Anteil der Kosten auf die Miete umlegen dürfen.
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