Für Uwe Ochsenknecht ist sein neuer Film «Ironie des Lebens» eine «emotionale Achterbahn» gewesen. Er habe ihn in «schwindelnde emotionale Höhen» katapultiert, sagte der 68-Jährige nach der Weltpremiere in München. «Voll die Liebe hier oben», sagte er an die Adresse von Regisseur Markus Goller, der seinem Team zuvor sehr überschwänglich gedankt hatte. Von dieser Emotionalität habe bei den Dreharbeiten «viel abgefärbt» auf ihn, sagte Ochsenknecht.
Ochsenknecht spielt in der Tragikomödie, die am Donnerstag in den deutschen Kinos startet, den Stand-Up-Comedian Edgar. Der ist Mitte 60 und erfolgreich damit, die kleinen und größeren Tragödien seines Lebens in Lacher zu verwandeln. Doch wenn er nicht mehr auf der Bühne steht, ist er einsam.
Das ändert sich, als seine Ex-Frau Eva (Corinna Harfouch) nach einem Vierteljahrhundert plötzlich wieder in sein Leben tritt - allerdings aus traurigem Grund: Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt und will sich auch nicht behandeln lassen. Doch die beiden Ex-Partner beginnen, sich wieder anzunähern und schließlich begleitet Eva Edgar sogar auf seiner Comedy-Tournee.