Der Freistaat möchte künftig für noch mehr Vereine die Gema-Gebühren übernehmen. Der im vorigen Jahr geschlossene Pauschalvertrag mit der Verwertungsgesellschaft werde rückwirkend zum 1. Januar 2024 erweitert, teilte Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) am Montag mit.
«Kamen bisher ausschließlich eingetragene und gemeinnützige Vereine in den Genuss einer Übernahme von Gema-Gebühren, so profitieren nunmehr auch Sport- und Schützenvereine, Feuerwehren, Hilfsorganisationen sowie Kulturvereine», sagte Stolz. Auch Blasmusik gehört demnach dazu. Der Kreis umfasst laut Stolz künftig alle Organisationen, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Künftig seien auch mehr Veranstaltungen auf größerer Fläche möglich, ohne dass zusätzliche Kosten oder überbordende Bürokratie anfielen. Nach Angaben von Tobias Gotthardt (Freie Wähler), Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, umfasst die neue Regelung nun bis zu vier Veranstaltungen auf einer Fläche von jeweils bis zu 500 Quadratmetern.