Wie kann der Himmel für jemanden aussehen, der sein irdisches Dasein in München verbringen durfte? Mit dieser und ähnlichen Fragen befasst sich David Dietls Liebeserklärung an die bayerische Hauptstadt. «Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang» wurde bei der Weltpremiere des Films in München vom Publikum gefeiert.
Regisseur Dietl? Das gab's doch schon mal
Der Regisseur tritt damit endgültig in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Helmut Dietl (1944-2015), der mit Münchner Sittengemälden wie «Kir Royal», «Monaco Franze» und «Rossini» Film- und Fernsehgeschichte geschrieben hat.
Sein Sohn erzählt nun die Geschichte eines Mannes, der den Tod nicht akzeptieren will und keine Lust hat auf das himmlische Paradies - schließlich ist bald wieder Oktoberfest. Er baut damit den gleichnamigen legendären Kurzfilm von 1962 nach der Kurzgeschichte von Ludwig Thoma auf Kinolänge aus. «Ein bayerisches Märchen» nennt Produzent Max Wiedemann den Film bei der Premiere.