Der Streit um die Vergabe der Wiesnzelte flammt vor dem Prozesstermin in knapp vier Wochen wieder auf. Die Vereinigung der Münchner Wiesnwirte verteidigt das Verfahren der Stadt und weist Kritik des Gastronomen Alexander Egger an den Vergabekriterien strikt zurück. Die Kriterien für die Zulassung seien entgegen Eggers Kritik klar definiert, öffentlich einsehbar und vom Stadtrat beschlossen, heißt es in einer Mitteilung.
Egger, der mit seiner Bewerbung um ein großes Zelt gescheitert war, will erreichen, dass die Zuteilung zweier großer Wiesnzelte - das berühmte Anzapfzelt Schottenhamel und das Paulaner-Festzelt - nach europäischem Vergaberecht erfolgt. Nach Eggers gescheiterten Eilantrag folgt am 11. September das Hauptsacheverfahren. Es wird auf die diesjährige Wiesn keinen Einfluss mehr haben - sie beginnt ein paar Tage später am 19. September.