Im neuerlichen Prozess zum gewaltsamen Tod eines Mädchens in Unterfranken vor mehr als 32 Jahren wird eine Schöffin ausgetauscht. Das Landgericht Würzburg habe das Ablehnungsgesuch des Angeklagten für begründet erklärt, teilte eine Gerichtssprecherin mit. «An die Stelle dieser Schöffin tritt nun die seit Beginn der Hauptverhandlung anwesende Ersatzschöffin.»
Der Befangenheitsantrag der Verteidigung gegen zwei Mitglieder der Kammer sei hingegen als unbegründet zurückgewiesen worden. Der Prozess soll nun am 6. August fortgesetzt werden. Zuvor hatte die «Main-Post» berichtet.