Die händeringend gesuchten Pflegekräfte verdienen in Bayern im Schnitt mehr Geld - das schlägt auch auf die Kosten für die Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen durch. Die durchschnittlichen Stundenlöhne im Freistaat sind nach Angaben des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) von 22,30 Euro im Jahr 2024 auf 23,38 Euro gestiegen. Damit liegen die bayerischen Pflegekräfte weiterhin unter dem bundesweiten Durchschnittswert von 23,70 Euro.
«Pflegekräfte können sich insgesamt darauf verlassen, dass sie fair bezahlt werden», sagte Verbandschef Oliver Blatt der Deutschen Presse-Agentur. Dies habe aber auch eine Kehrseite. «Infolge der Lohnanpassungen werden die Eigenanteile der Pflegeheimbewohner erneut deutlich steigen.» Die Politik müsse endlich Wege aufzeigen, um höhere Belastungen zu begrenzen.