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Münchnerin Leonie Splitter ist «Playmate des Jahres 2026» – Appell gegen Vorurteile

Die «Playmate des Jahres 2026», Leonie Splitter, nutzte ihren Sieg für einen Appell: «Urteilt nicht, ohne die Person und ihre Story zu kennen.» / Foto: Uli Deck/dpa
Die «Playmate des Jahres 2026», Leonie Splitter, nutzte ihren Sieg für einen Appell: «Urteilt nicht, ohne die Person und ihre Story zu kennen.» / Foto: Uli Deck/dpa

Leonie Splitter (28) aus München wurde im Casino Baden‑Baden zur Playmate des Jahres 2026 gewählt. Sie appelliert: Nicht vorschnell urteilen.

Die «Playmate des Jahres 2026», Leonie Splitter aus München, nutzt ihren Sieg für einen Appell: «Urteilt nicht, ohne die Person und ihre Story zu kennen», mahnte die 28-Jährige laut Mitteilung des Magazins «Playboy». «Egal, ob es um eine Brust-OP, Tattoos oder um mentale Gesundheit geht.» Bei einer Kür im Casino Baden-Baden erhielt Splitter jetzt den «Playmate des Jahres Award 2026», eine 2,2 Kilogramm schwere Bronzestatue. 

Die «Wiesn-Playmate 2025» («Miss Oktober») hatte sich unter den zwölf Playmates des vergangenen Jahres durchgesetzt. Bei einer Online- und Brief-Wahl seien über drei Monate knapp 200.000 Stimmen gezählt worden, auf Splitter seien die meisten entfallen. «Es ist eine Riesenehre», sagte die studierte Marketing-Managerin den Angaben zufolge über ihren Sieg.

Foto-Hommage an Marilyn Monroe

Splitter ist nun auf dem Cover der Juni-Ausgabe des «Playboys» zu sehen: fotografiert in Anlehnung an die Hollywood-Legende Marilyn Monroe. Die Schauspielerin wäre am 1. Juni 100 Jahre alt geworden. Ein Aktfoto von ihr auf rotem Samt erschien 1953 in der ersten «Playboy»-Ausgabe in den USA. 

«Mit Marilyn Monroe hat alles begonnen», sagte der Chefredakteur von «Playboy»-Deutschland, Florian Boitin, laut Mitteilung anlässlich der Foto-Hommage. Die Bilder hätten sie «nicht nur endgültig zum Sexsymbol einer ganzen Generation, sondern auch zur Mutter aller Playmates» gemacht.

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