Weißwurst, Breze, süßer Senf - der fast schon heilige Dreiklang des bayerischen Frühstücks steht weiter hoch im Kurs, nicht nur im Freistaat. Der Fleischkonsum ist nach Angaben des Fleischereiverbandes Bayern zwar über die Jahre gesunken, doch nicht bei diesem Schmankerl. «Einen Abschwung nehmen wir nicht wahr», sagt Landesgeschäftsführer Lars Bubnick mit Blick auf den Tag der Weißwurst am Samstag (22. Februar).
Frittiert, gegrillt oder traditionell?
Bubnick hat die hellen Brühwürste schon in verschiedenen Varianten probiert, als Weißwurstsalat, gegrillt oder gar frittiert. «Es kann jeder machen, wie er es mag», findet der Fleischexperte. Er bevorzugt die klassische Variante: frisch aus dem Brühkessel, vielleicht noch mit etwas Petersilie oder Zitrone im siedenden Wasser. «Um Himmelswillen nicht kochen, lieber langsam ziehen lassen». Und dazu eine knusprige Breze, süßen Senf und Weißbier.