Mit einem Max-Planck-Institut für Biochemie soll Würzburg eine Forschungseinrichtung von internationalem Rang erhalten. Ziel seien Fortschritte von der Infektionsforschung bis zur Krebsbehandlung, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in München. Damit wolle man die Rahmenbedingungen schaffen, «mittelfristig» ein Institut in der Mainstadt aufzubauen, teilte die Max-Planck-Gesellschaft mit.
«In einer schlagkräftigen Kombination aus universitärer und außeruniversitärer Forschung soll der Biomedizin-Standort Würzburg weiterentwickelt werden», erläuterte Blume. «Wir bringen die Universität Würzburg, das Universitätsklinikum Würzburg und die Max-Planck-Gesellschaft unter ein Dach und schaffen so ein interdisziplinäres Zentrum für Nukleinsäure-Forschung und neuartige RNA-Technologien.»
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach von einem «Forschungs-Champion», der «ein Turbo für jeden Wissenschaftsstandort» sei.