Die Kirschernte in der Fränkischen Schweiz läuft - doch zugleich geht auch der Blick in die Zukunft. Denn der Anbau der roten Früchte ist ein heikles Unterfangen: Eine Frostnacht im Frühjahr oder ein Hagelschauer im Juni können die komplette Ernte ruinieren. Dazu kommen Nachwuchssorgen bei den Betrieben, steigender Kostendruck und Konkurrenz aus dem Ausland. Wie die Zukunft des Kirschanbaus aussehen könnte, will man am Obstinformationszentrum des Landkreises Forchheim herausfinden. Und hat jüngst eine Agri-Photovoltaikanlage über den Kirschbäumen errichtet.
Aktuell reicht der Strom der Anlage, um den Energiebedarf der Anlage mit ihren Lehrräumen und Büros zu decken, wie Jonas Maußner sagte, der Chef des Obstinformationszentrums. Auffällig ist die Y-Form der Anlage: Regenwasser fließt in eine Rinne ab und von dort aus in den Wasserspeicher. Mit dem dort gesammelten Wasser werden dann die Bäume bewässert.