Eine Aufsplittung der deutschen Strompreiszone würde sich einer Analyse des europäischen Netzbetreiberverbands Entso-E zufolge wirtschaftlich lohnen. Diese Einschätzung stößt in Bayern auf breite Kritik, und zwar von Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), den Landtagsfraktionen von CSU und Grünen sowie beim Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK). Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schaltete sich in die Debatte ein.
Der Studie zufolge würde eine Teilung der sich bislang über ganz Deutschland und Luxemburg erstreckenden Strompreiszone in fünf kleine Zonen die höchste wirtschaftliche Effizienz mit Kostenvorteilen von 339 Millionen Euro bringen.