Die seit Monaten stockenden Verhandlungen von Bund und Ländern zur Zukunft des Deutschlandtickets im Nahverkehr gehen am 18. September weiter. An einer Sonderverkehrsministerkonferenz in München wird Bundesminister Patrick Schnieder (CDU) aber nicht teilnehmen, da er wegen der Haushaltsabstimmung in Berlin gebunden ist. Dem Vernehmen nach wollen die Länder bei der Konferenz einen neuen Vorschlag zur Finanzierung vorlegen.
Milliardenschwere Finanzierungslücke
Knackpunkt bei Verhandlungen ist die Frage, wie erwartete Mehrkosten bei Verkehrsunternehmen ausgeglichen werden sollen - über die drei Milliarden Euro pro Jahr hinaus, die Bund und Länder bisher zusammen bereitstellen. Branchenverbände wie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sowie der Städtetag sprechen von einer absehbaren Finanzierungslücke.