Die Buchhandelskette Hugendubel will auch in Zeiten von Online-Kauf und E-Book weiter auf klassische Läden in den Innenstädten setzen. «Wir mussten unser Geschäftsmodell anpassen, auf Online-Handel setzen und wir haben den Reader Tolino mitentwickelt. Wir machen damit gute Umsätze. Und trotzdem: Unsere Filialen sind nach wie vor unsere Basis. Ich glaube, es ist ganz, ganz wichtig, dass wir Buchhandlungen in den Innenstädten haben», sagte Nina Hugendubel, die das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Bruder Maximilian führt, der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwochsausgabe) in München.
Unterstützung für das Familienunternehmen
Hugendubel ist ein Familienunternehmen, hat sich kürzlich aber mit der Familie Herz, zu der auch Tchibo, Beiersdorf oder Libri gehören, einen externen Partner dazu geholt. «Wir kennen uns schon sehr lange. Schon unser Vater Heinrich Hugendubel hatte gute Kontakte zur Familie Herz», sagte Maximilian Hugendubel der «SZ». «Wir haben immer mal wieder locker über eine Verbindung gesprochen. Jetzt erschien uns der Zeitpunkt einfach richtig. Wir haben beide ein gemeinsames Verständnis von Handel, und wir vertrauen uns gegenseitig.»
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten