In der Debatte um die Ausgestaltung des geplanten Wassercents in Bayern hat sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger dafür ausgesprochen, bestimmte Verbraucher von der Abgabe auszunehmen. «Der Landwirt oder der Unternehmer, der einen eigenen Brunnen hat, daraus sein Wasser bezieht, soll nichts zahlen müssen, er verursacht ja damit auch keine Kosten für die Allgemeinheit», sagte der Freie-Wähler-Politiker der «Passauer Neuen Presse».
Auch die Industrie, «die vielleicht Wasser zur Kühlung des Betriebes aus dem Fluss holt», solle nicht belastet werden. Stattdessen sehe der Vorschlag der Freien Wähler vor, «von allen Wasserbeziehern, die den Wasserhahn aufdrehen, die an einer Leitung hängen und nicht ihren eigenen Brunnen haben, einen Betrag X einzusammeln.» So sollten die Wasserversorger bayernweit zukunftsfähig gehalten werden, «damit nicht am Ende irgendein Investor die Wasserversorger aufkauft», sagte Aiwanger der Zeitung.