Die jahrelange Phase des Personalabbaus bei Bayerns Sparkassen ist vorüber. Nun suchen die kommunalen Banken wegen der bevorstehenden Ruhestandswelle viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch für Führungspositionen. Im vergangenen Jahr ist die Gesamtbelegschaft der 55 Sparkassen in Bayern zum zweiten Mal in Folge leicht gestiegen, auf 34.039 zum Stichtag am 31. Dezember.
Ein knappes Drittel der Führungskräfte scheidet aus
Der Bedarf ist groß: Laut Sparkassenverband sind 27 Prozent der Belegschaft und sogar 32 Prozent der Führungskräfte über 55 und werden damit im Laufe der nächsten Jahre aus dem Arbeitsleben ausscheiden. «Wir bauen jetzt genügend Mitstreiter auf, weil wir wissen, dass wir in den nächsten Jahren durch die hohe Zahl an Renteneintritten zwangsläufig wieder schrumpfen», sagte Verbandspräsident Matthias Dießl.