Gut einen Monat nach der Messerattacke an einem Gymnasium in Schongau werden keine Verletzten mehr im Krankenhaus behandelt. Eine 13-Jährige, die bei dem Angriff schwer verletzt worden war, sei inzwischen aus der Klinik entlassen worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft München auf Anfrage mit. Noch im Juli war ein gleichaltriges, ebenfalls schwer verletztes Mädchen aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Gegen den 16 Jahre alten mutmaßlichen Täter wird unter anderem wegen versuchten Mordes ermittelt, er sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittler sehen Hinweise auf ein extremistisches Motiv – unter anderem wegen eines Schreibens, das vom Verdächtigen stammen könnte. Die Ermittlungen übernahm deshalb die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET).