Im Mordprozess um den Tod einer deutschen Seglerin auf dem Bodensee hat der angeklagte Sportbootfahrer Fehlverhalten eingeräumt. Er bekannte sich am Landesgericht Feldkirch der grob fahrlässigen Tötung schuldig, weil er unaufmerksam gewesen sei, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Einen Mord aber schloss seine Verteidigerin aus.
Selbst der Staatsanwalt zeigte sich laut APA nicht überzeugt, es im vorliegenden Fall mit Mord zu tun zu haben. Der 26-Jährige hatte am 12. Oktober vergangenen Jahres auf dem Bodensee nahe Bregenz bei bester Sicht und ruhiger See ein Motorboot gelenkt. Es kam zur Kollision mit dem Segelschiff eines deutschen Ehepaars.
Dabei wurde die 57-Jährige unter anderem vom Propeller des Motorboots getroffen. Sie fiel ins Wasser und starb, ihr Mann wurde schwer verletzt. Das Opfer stammte aus dem Landkreis Günzburg in Bayern.