Bayerns Seen sind bei Badegästen beliebt - doch in der Umgebung der Gewässer leben auch viele scheue Tiere. Wer an einem heißen Tag Erfrischung in einem See oder Fluss sucht, kann nach Angaben des Bund Naturschutz (BN) aber vieles tun, um die Tiere zu schützen.
«Das A und O ist: seinem Trieb zur Einsamkeit nicht nachgeben», sagt Andreas Zahn, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Mühldorf. «Man sollte sich nicht abseits der üblichen Badestellen bewegen und keine neuen Trampelpfade anlegen.» Denn Vögel und andere Tiere, die in und an Gewässern lebten und brüteten, hielten sich bevorzugt dort auf, wo kaum Menschen hinkämen.