Trotz eines kurzzeitigen Anstiegs teils giftiger Substanzen im Grundwasser rund um die Gasbohrung in Reichling im August gibt es nach Ansicht des Bergamts Südbayern keinen Grund zur Sorge. «Aus keinem der bisherigen Untersuchungsergebnisse ergeben sich Anhaltspunkte für Gefahren für Mensch oder Umwelt. Anlass zur Änderung oder gar zum Widerruf bestehender Genehmigungen bestand daher nicht», teilte die Aufsichtsbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit.
Derweil lehnte der Landtag mit den Stimmen von CSU, Freien Wählern und AfD wie erwartet den in einer Petition von Umweltverbänden geforderten generellen Bohr-Stopp ab. Bund Naturschutz in Bayern, Fridays for Future Bayern und Greenpeace Bayern hatten darin zudem gefordert, alle neuen Anträge zur Erdgasförderung im Freistaat im Interesse des Allgemeinwohls abzulehnen. Sie beriefen sich dabei auch auf mehr als 57.000 gesammelte Unterschriften.