Handy raus, Hummeln fotografieren und via App melden: So einfach können Insektenfreunde in den nächsten Wochen deutschlandweit der Wissenschaft helfen. Bei der «Hummel-Challenge» hoffen Experten erneut auf Forschungserfolge wie in den Vorjahren.
Die Aktion läuft bis zum 9. April. Zu dem Monitoring rufen der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Naturschutz Bayern und das Thünen-Institut in Braunschweig auf. Alle können mitmachen - ob mit Vorkenntnissen oder ohne.
Wie läuft die Aktion ab?
Einfach in der Natur möglichst viele Hummeln fotografieren. Gemeldet werden können sie über eine kostenlose App («ObsIdentify»). Artenkenntnisse seien nicht erforderlich, betonen die Organisatoren. Eine integrierte Künstliche Intelligenz bestimme die Hummeln anhand der Fotos. Erfahrene Hummel-Experten überprüfen die Meldungen zusätzlich.
Die besten Chancen, verschiedene Hummelarten zu entdecken, gebe es in der Nähe vieler verschiedener Blütenpflanze, sagt die Projektverantwortliche am Thünen-Institut, Sophie Ogan.